Business Inteligence und analytisches CRM für die Optimierung der Entscheidungsprozesse
Die Firmengeschicte des Technikspezialisten STEINEL beginnt mit einer gebrauchten Werkzeugmaschine und der Unternehmungslust eines jungen Studenten aus Rheda: Im Jahre 1959 erwirbt der angehende Elektronikingenieur Heinrich Wolfgang Steinel eine alte Stanze, mit der er eine kleine Fabrikation von Heizwiderständen aufbaut. Im Jahre 1976 kommt der inzwischen legendäre zweipolige Spannungsprüfer VOLT CHECK auf den Markt, womit STEINEL seinen Ruf als Hersteller innovativer Produkte begründet. Es folgen dann 1980 Klebepistolen, 1983 Heißluftgebläse, 1987 Infrarot-Sensoren, 1994 Sensor-Funk-Technik, 1998 Bild-Funk-Systeme und 2000 die Hochfrequenz-Sensor-Technologie.
STEINEL kommt an
Der erfolg des Unternehmens STEINEL lässt sich gut an Zahlen ablesen. Sum Beispiel an Quadratmeterzahlen: Was vor etwa einem halben Jahrhundert in zwei kleinen Mieträumen begann, erreicht zur Jahrhundertwende europaweit eine Betribsfläche von insgesamt etwa 40.000 m2. Produziert wird in 6 Produktionsstätten, der Vertrieb ist weltweit. STEINEL kommt an. Überall auf der Welt.
Verantwortlich für Organisation und IT ist Hans Georg Weber mit 3 Mitarbeitern. Als Server ist das iSeries Modell 820 im Einsatz mit 250 Arbeitsplätzen und zusätzlich 40 Handheld Geräten für die Außendienstanbindung mit denen Aufträge, Besuchsberichte und Reisekosten per EDI an die Zentrale übermittelt werden. Von 4 Softwarepartnern sind eingesetzt: FIBU/KORE, Vertrieb, PPS, BDE und AZ, Archivierung und jetzt auch BI (DW) und A-CRM.
Keine Kommunikationshistorie
Der Aufwand für die Informationsbeschaffung und -verteilung war einfach zu groß, zu spät und deshalb nicht mehr tragbar. Allein für die Informationsbedürfnisse des Vertriebes war ständig ein Mitarbeiter etwa 50% seiner Arbeitszeit beschäftigt. Im Bereich Qualitätsmanagement und Kundendienst mussten täglich aus diversen Listen und einzelnen Lohnscheinen die Daten zur Beurteilung der Qualität manuell ermittelt und in Excel-Tabellen erfasst werden. Daruber hinaus hatte niemand eine Übersicht, wann Briefe oder eMails vom bzw. zum Kunden gesendet wurden und auch nicht, wann wer Gesprächsnotizen geschrieben hat. Es gab keine Kommunikationshistorie.
Vier Anbieter von BI-Lösungen waren in der engeren Auswahl. Mit allen wurden Machbarkeitsanalysen durchgeführt. Im Rahmen von Workshops sollte jeweils eine Aufgabenstellung (Informationsmodell für den Vertrieb) mit den STEINEL-Datenmengen realisiert werden. Dabei mussten Daten aus den verschiedenen Softwarepaketen für eine OLAP-Datenbank auf der iSeries aufbereitet werden. Um die Aufgabenstellung zu definieren, wurde aus Mitarbeitern des Vertriebes und der EDV ein Projektteam gebildet. Mit dem Produkt InfoSuite hat nur Excel Data Deutschland AG diese Aufgabenstellung dann im Rahmen eines Workshops gelöst. Abgerundet wurde die Auswahlphase durch einen Referenzbesuch.
Die Flexibilität von InfoSuite haben wir schätzen gelernt
Die Testphase mit den Ergebnissen des Workshops war im ersten Quartal 2002 abgeschlossen. Mit den Erfahrungen hat dann das Projektteam die Aufgabenstellung (Analysemodell für Vertrieb) innerhalb von 4 Monaten neu definiert. Umgesetzt wurde die neue Aufgabenstellung, indem das bestehende Modell aus dem Workshop geändert und erweitert wurde. Nach weiteren 2 Monaten war die Endabnahme durch die Anwender. Im ersten Quartal 2003 wurden weitere Zugangswege durch neue Teilefamilien erforderlich. |