Business Intelligence als strategisches Werkzeug in allen Unternehmensbereichen„Draht ist nicht gleich Draht“, sagt die Firma FRITZ FINKERNAGEL GmbH & Co.KG. Das Unternehmen zieht Draht in engsten Toleranzen im Abmessungsbereich von 1,20 bis 33,00 mm.
Verantwortlich für Organisation und IT ist Norbert Patent. Als Server ist das iSeries Modell 170 von IBM im Einsatz mit 60 Arbeitsplätzen, PC-Betriebssystem Windows 2000 Netzwerk sowie 10 Funkstationen für 10 Funkterminals bzw. Funkpistolen, mit denen die Drahtringe vom Wareneingang über alle Fertigungsstationen bis zum Versand buchtechnisch verfolgt werden (Chargen- und Ringverfolgung).
Der Aufwand für Informationsbeschaffung und analyse war einfach zu groß
Vor Einführung einer neuen IT-Technologie wurden bisher Statistiken gedruckt und verteilt. In allen Bereichen wurden die entsprechenden Werte manuell in Excel Tabellen eingegeben. Mit Einführung eines neuen ERP Systems mussten alte und neue Statistiken in Excel Tabellen zusammengeführt werden. Die meisten bisher gebräuchlichen Statistikken hätten im neuen ERP System erst noch programmiert werden müssen, mit einem entsprechend hohen Aufwand. Insgesamt war der Aufwand für die Informationsbeschaffung und Analyse einfach zu groß und nicht zeitnah genug.
Kostenloser Workshoptag mit Finkernagel Daten
Aktuelle Marktinformationen über BI Lösungen mit der OLAP Datenbank auf der iSeries führten zu dem Produkt InfoSuite von Excel Data. Die geforderte schnelle Implementierung wurde durch einen kostenlosen Workshoptag nachgewiesen, an dem das Informations- und Analysemodell für den Vertrieb mit FINKERNAGEL Daten realisiert wurde.
Die Ergebnisse des Workshops wurden allen Unternehmensbereichen überzeugend präsentiert und für mehrere Wochen zum Test überlassen. Abgerundet wurde die Auswahlphase mit einem Referenzbesuch bei einem Kunden. Das BI Projekt wurde dann Januar 2002 begonnen.
Die Erfahrungen während der Testphase führten als erstes zu Erweiterungen am Vertriebsmodell, das dann nach einer Woche produktiv genutzt wurde. Danach wurden die Bereiche Controlling, Einkauf, Lagerwirtschaft, Rechnungswesen, Fertigung und Qualitätswesen (Instandhaltungsanalyse) realisiert.
Das Projekt "lebt" weiter
Nachdem die Fachbereiche die Aufgabenstellungen jeweils erarbeitet hatten, wurden die Bereiche innerhalb weniger Wochen produktiv. Alle waren dann innerhalb von ca. 3 Monaten im Echtbetrieb. Das BI Projekt „lebt“ weiter, da ständig neue Ideen auch immer wieder zu Erweiterungen führen. Zusätzlich zur Data Warehouse Analyse werden z.Zt. über 50 Reports auch bis zur Sachbearbeiterebene mit InfoSuite genutzt, Unterschiedliche Feldlängen für bestimmte Felder, wie z.B. Kundennummer, konnten mit InfoSuite vereinheitlicht werden. Fehlende Felder im ERP System, wie z.B. Reichweite, wurden mit InfoSuite als neues Feld angelegt. In einem Fall wurden auch Stammdaten im ERP System erweitert, um die Anforderungen der Fachabteilungen zu erfüllen. |